Bahamas Permanent Residency: Warum 1 Mio. USD kein Einmalbetrag ist

Inhaltsverzeichnis
  1. Was ist die Bahamas Permanent Residency?
  2. Die zwei Wege im Vergleich: Home Owner's Residence Card und Economic Permanent Residency
  3. Voraussetzungen der Bahamas Permanent Residency
  4. Was kostet die Bahamas Permanent Residency? Gebühren und Nebenkosten
  5. Ablauf der Bahamas Permanent Residency: Schritt für Schritt
  6. Der gestaffelte Weg: Grundstück kaufen, Projekt planen, Residency beantragen
  7. Praxisbeispiel: Ein Unternehmer aus Süddeutschland
  8. Die häufigsten Fehler und Irrtümer bei der Bahamas Permanent Residency
  9. Einordnung: Die Bahamas Permanent Residency als Plan B außerhalb der EU
  10. Fazit: Die Bahamas Permanent Residency ist eine Strukturfrage, keine Summenfrage
  11. Häufige Fragen zur Bahamas Permanent Residency
  12. Zwei Wege – je nachdem, wer du bist

Die Bahamas Permanent Residency ist ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht auf den Bahamas, das über Immobilieneigentum erworben wird – und sie ist deutlich zugänglicher, als die meisten Online-Quellen behaupten. Ich schreibe diese Zeilen in Freeport auf Grand Bahama, rund 20 Minuten Flugzeit von Miami entfernt. Seit 2020 lebe ich hier, entwickle selbst Wohnprojekte und bereite Unternehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf ihr Residency-Interview vor.

Fast jede Woche landet bei mir eine Anfrage mit falschen Zahlen. Mal heißt es, man brauche 750.000 USD. Mal ist von 1,5 Millionen USD für den Fast Track die Rede, mal von 90 Tagen Pflichtaufenthalt oder einer zehnjährigen Haltefrist. Nichts davon stimmt in dieser Form. Deshalb bündelt dieser Artikel alles, was du zu Voraussetzungen, Kosten, Ablauf, Dokumenten, Bearbeitungszeit, Interview und Fast Track wissen musst – mit Zahlen, Rechenbeispielen und den Fehlern, die ich in 30 Jahren als Immobilienentwickler und dreimaliger Auswanderer immer wieder sehe.

Zunächst eine Einordnung: Ich bin weder Steuerberater noch Anwalt. Steuerliche Folgen prüft dein Steuerberater, rechtliche Details klärt der bahamaische Immigration Attorney. Meine Rolle ist die eines Plan B Architekten: Ich zeige dir die Struktur, damit du die richtigen Fragen stellst.

Was ist die Bahamas Permanent Residency?

Die Bahamas Permanent Residency ist ein unbefristetes Aufenthaltsrecht auf den Bahamas nach dem Immigration Act, vergleichbar mit einer Green Card in den USA. Wer sie hält, darf dauerhaft auf den Bahamas leben, ohne jedes Jahr einen neuen Antrag zu stellen.

Umgangssprachlich wird der Begriff allerdings für zwei verschiedene Instrumente verwendet. Erstens für die Home Owner’s Residence Card, die jeder Immobilieneigentümer beantragen kann. Zweitens für die Economic Permanent Residency, also das dauerhafte Aufenthaltsrecht über eine Investition ab 1.000.000 USD. Viele Fehler in Foren und Ratgebern entstehen genau hier, weil beide Wege vermischt werden.

Einen Überblick über alle Aufenthaltswege – inklusive der Frage, welcher Weg für welches Vermögensprofil passt – findest du in meinem Beitrag Bahamas Residency 2026: Warum die Mindestsumme die falsche Frage ist. Dieser Artikel hier geht dagegen in die Tiefe: Voraussetzungen, Kosten, Dokumente und Ablauf.

Residenz ist nicht Steuerresidenz und nicht Staatsbürgerschaft

Die Bahamas Permanent Residency regelt nur das Aufenthaltsrecht. Sie macht dich nicht automatisch steuerlich ansässig, und sie gibt dir keinen Pass. Solange dein Wohnsitz oder Lebensmittelpunkt in Deutschland liegt, bleibt die deutsche Steuerpflicht bestehen. Steuerneutralität bedeutet daher: Am Zielort entsteht keine neue Steuerlast. Die bahamaische Staatsbürgerschaft ist erst nach zehn Jahren Aufenthalt möglich und ist ein eigenes, separates Verfahren. Ein Schengen-Pass ist mit der Bahamas Permanent Residency ausdrücklich nicht verbunden.

Genau deshalb passt die Residency so gut zum Konzept „Auswandern ohne auszuwandern“: Du baust einen Anker außerhalb der EU, ohne sofort umziehen zu müssen. Wie ein solcher Plan B mit zweiter Residenz über Immobilien aufgebaut wird, beschreibe ich ausführlich auf meiner Cornerstone-Seite.

Die zwei Wege im Vergleich: Home Owner’s Residence Card und Economic Permanent Residency

Die Home Owner’s Residence Card hat keine gesetzliche Mindestinvestition, während die Economic Permanent Residency mindestens 1.000.000 USD in einer Wohnimmobilie voraussetzt. Beide Wege verlangen keinen Mindestaufenthalt.

Früher galten für den Investitionsweg Schwellen von 500.000 USD und später 750.000 USD. Heute gibt es für die Home Owner’s Residence Card keine feste Mindestsumme mehr. Für die Economic Permanent Residency gilt dagegen die Schwelle von 1.000.000 USD (Standard) beziehungsweise 2.500.000 USD (Fast Track).

MerkmalHome Owner’s Residence CardEconomic Permanent Residency – StandardEconomic Permanent Residency – Fast Track
MindestinvestitionKeine gesetzliche Mindestsumme1.000.000 USD in Wohnimmobilie2.500.000 USD in Wohnimmobilie
GültigkeitJährlich erneuertDauerhaftDauerhaft
BearbeitungszeitAbhängig vom EinzelfallOffiziell 3–9 Monate21–45 Tage
MindestaufenthaltKeinerKeiner gesetzlich festgelegtKeiner gesetzlich festgelegt
Staatliche GebührGering, jährlich15.000 BSD einmalig + 1.000 BSD jährlich15.000 BSD einmalig + 1.000 BSD jährlich
Persönliches InterviewJe nach VerfahrenJaJa
Typischer NutzerEigentümer mit ZweitwohnsitzInvestoren mit langfristigem AnkerInvestoren mit festem Zeitplan

Die Home Owner’s Residence Card ist damit der niedrigschwellige Einstieg. Allerdings muss sie jedes Jahr erneuert werden. Die Economic Permanent Residency ist hingegen der dauerhafte Status. Wer tiefer in die Strategie hinter dem Investitionsweg einsteigen will, findet sie in meinem strategischen Guide zur Economic Permanent Residency.

Daneben existiert die jährliche Aufenthaltsgenehmigung (Annual Residence Permit) ohne Immobilienbezug. Sie ist jedoch kein Weg zur Bahamas Permanent Residency, sondern ein befristeter Status, der jedes Jahr neu beantragt wird.

Voraussetzungen der Bahamas Permanent Residency

Für die Economic Permanent Residency brauchst du eine Wohnimmobilie auf den Bahamas im Wert von mindestens 1.000.000 USD, einen sauberen Leumund, einen Gesundheitsnachweis und lückenlose Finanznachweise. Für die Home Owner’s Residence Card genügt der Erwerb einer Immobilie, unabhängig vom Kaufpreis.

Die Investition

Qualifizierend ist eine Wohnimmobilie. Der Kaufpreis muss die Schwelle erreichen; Nebenkosten wie Stempelsteuer oder Anwaltshonorare zählen nach meiner Erfahrung nicht zur Investitionssumme. Außerdem muss der Kapitalfluss sauber dokumentiert sein. Die Mittel sollten nachweisbar aus legalen Quellen stammen und nachvollziehbar auf die Bahamas transferiert worden sein.

Wichtig für die Planung: Die 1.000.000 USD müssen nicht auf einen Schlag fließen. Du kannst ein Grundstück kaufen, darauf ein Projekt mit einem Volumen über 1.000.000 USD planen und auf dieser Basis die Residency beantragen. Diesen gestaffelten Weg erkläre ich weiter unten mit einem Rechenbeispiel.

Die Person

Das Department of Immigration und das Immigration Board prüfen den Antragsteller selbst. Entscheidend sind ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis, ein ärztliches Gesundheitszeugnis sowie der Nachweis, dass du dich und deine Familie finanziell selbst tragen kannst. Eine Arbeitserlaubnis ist mit der Residency nicht automatisch verbunden; wer auf den Bahamas arbeiten will, klärt das gesondert mit dem Immigration Attorney.

Die Dokumente

Diese Unterlagen gehören in praktisch jede Antragsmappe:

  • Antragsformular, vollständig ausgefüllt und beglaubigt
  • Kopie des gültigen Reisepasses und aktuelle Passfotos
  • Geburtsurkunde und gegebenenfalls Heiratsurkunde
  • Polizeiliches Führungszeugnis, beglaubigt und apostilliert
  • Ärztliches Gesundheitszeugnis
  • Bankreferenz deiner Hausbank
  • Finanznachweise einschließlich Herkunft der Mittel (Source of Funds): Kontoauszüge, Steuerbescheide, Verkaufsverträge bei Firmenverkäufen, Erbschaftsnachweise
  • Charakterreferenzen von Personen, die dich seit Jahren kennen
  • Nachweis der Investition: registrierter Kaufvertrag (Conveyance) oder Grundbuchnachweis

Alle Dokumente müssen auf Englisch vorliegen oder von einem zertifizierten Übersetzer übertragen sein. Scans reichen in der Regel nicht; verlangt werden Originale oder beglaubigte Kopien, bei deutschen, österreichischen und Schweizer Urkunden zusätzlich die Haager Apostille. Wie du Übersetzungen und Beglaubigungen ohne Zeitverlust organisierst, zeigt meine Checkliste zur beglaubigten Übersetzung beim Auswandern.

Familie

Ehepartner und minderjährige Kinder können in der Regel über den Hauptantragsteller einbezogen werden. Jedes Familienmitglied braucht allerdings eigene Personenstandsurkunden und Nachweise. Welche Unterlagen im konkreten Fall nötig sind, bestätigt der bahamaische Immigration Attorney.

Was kostet die Bahamas Permanent Residency? Gebühren und Nebenkosten

Für die Economic Permanent Residency fallen 15.000 BSD einmalig und 1.000 BSD jährlich an staatlichen Gebühren an; der Bahama-Dollar ist 1:1 an den US-Dollar gekoppelt. Hinzu kommen die Transaktionskosten des Immobilienkaufs und die Honorare des Immigration Attorney.

In älteren Artikeln liest du noch von 20.000 bis 25.000 USD Regierungsgebühr ohne laufende Kosten. Das ist überholt. Die offizielle Gebührentabelle des Bahamas Department of Immigration ist die maßgebliche Quelle; dein Anwalt gleicht den aktuellen Stand vor der Einreichung ab.

KostenpositionHöheHinweis
Staatliche Gebühr Economic Permanent Residency15.000 BSD einmaligFällig im Verfahren, 1 BSD = 1 USD
Jährliche Gebühr1.000 BSD pro JahrLaufend, solange der Status besteht
Stempelsteuer / VAT auf den ImmobilienkaufIn der Praxis rund 10 % bei höheren KaufpreisenMarktüblich zwischen Käufer und Verkäufer geteilt (Stand 2025, vor Kauf bestätigen)
Anwalt für Kauf und TitelprüfungMarktüblich etwa 2–2,5 % des KaufpreisesEin bahamaischer Anwalt ist für den „Clear Title“ zwingend
Immigration AttorneyNach AufwandVorab schriftlich festlegen lassen
Apostillen, Übersetzungen, BeglaubigungenWenige hundert bis einige tausend EuroAbhängig von Familiengröße und Zahl der Urkunden
MaklerprovisionTrägt üblicherweise der VerkäuferBei Direktkauf vom Entwickler entfällt sie

Rechenbeispiel: 1.000.000 USD Kaufpreis

Angenommen, du kaufst eine Wohnimmobilie für exakt 1.000.000 USD und teilst die Stempelsteuer mit dem Verkäufer. Dann ergibt sich grob folgende Rechnung:

  • Kaufpreis: 1.000.000 USD
  • Käuferanteil Stempelsteuer/VAT (5 %): rund 50.000 USD
  • Anwalt Kauf (2,5 %): rund 25.000 USD
  • Staatliche Gebühr Economic Permanent Residency: 15.000 USD
  • Dokumente, Apostillen, Immigration Attorney: geschätzt 5.000–15.000 USD

Folglich solltest du mit einer Gesamtausgabe von rund 1.095.000 bis 1.105.000 USD rechnen, plus 1.000 USD jährlich. Trägst du die Stempelsteuer allein, liegen die Kosten entsprechend höher. Deshalb plane ich mit Mandanten immer einen Liquiditätspuffer von mindestens zehn Prozent ein. Denn wer mit exakt 1.000.000 USD Budget startet, scheitert sonst an den Nebenkosten.

Zum Vergleich: In Deutschland liegt allein die Grunderwerbsteuer je nach Bundesland bei bis zu 6,5 %, und laufende Steuern auf Mieterträge kommen dazu. Auf den Bahamas fallen dagegen laut Bahamas Investment Authority 0 % Einkommensteuer, 0 % Kapitalertragsteuer und 0 % Erbschaftsteuer an, eine Vermögensteuer gibt es nicht. Was das für deine persönliche Situation bedeutet, prüft dein Steuerberater. Einen detaillierten Überblick über das Steuersystem findest du in meinem Beitrag Bahamas Steuern: Warum hier wirklich 0 % Einkommensteuer gelten.

Ablauf der Bahamas Permanent Residency: Schritt für Schritt

Der Ablauf folgt immer derselben Reihenfolge: Immobilie erwerben, Dokumente vorbereiten, Antrag beim Department of Immigration einreichen, persönliches Interview, Entscheidung des Immigration Board, Ausstellung des Zertifikats. Bei der Economic Permanent Residency kannst du bereits auf den Bahamas leben, sobald der Antrag eingereicht und die Immobilie erworben ist.

  1. Immobilie auswählen und rechtlich prüfen lassen. Ein bahamaischer Anwalt prüft den Titel, Belastungen und Genehmigungen. Erst danach wird unterschrieben.
  2. Kauf abschließen und registrieren. Der Kaufvertrag (Conveyance) wird im Registry of Records eingetragen. In der Freeport-Zone auf Grand Bahama wirkt zusätzlich die Grand Bahama Port Authority mit.
  3. Dokumente sammeln. Führungszeugnis, Gesundheitszeugnis, Bankreferenz, Finanznachweise, Personenstandsurkunden – apostilliert und übersetzt. Plane dafür vier bis acht Wochen ein.
  4. Antrag einreichen. Der Immigration Attorney reicht die vollständige Mappe beim Department of Immigration in Nassau ein.
  5. Prüfung und Hintergrundcheck. Das Immigration Board verifiziert den Kauf, die Herkunft der Mittel und deine Angaben.
  6. Persönliches Interview. Du und gegebenenfalls dein Ehepartner erscheinen persönlich.
  7. Entscheidung und Zahlung. Nach der Genehmigung werden die Gebühren beglichen und das Certificate of Permanent Residence ausgestellt.

Bearbeitungszeit und Fast Track

Die Bearbeitung der Economic Permanent Residency dauert im Standardverfahren offiziell 3–9 Monate, im Fast Track ab 2.500.000 USD Investition 21–45 Tage. Andere Zahlen wie „6–12 Monate“, „12–18 Monate“ oder ein Fast Track ab 1.500.000 USD stammen aus veralteten oder ungenauen Quellen.

VerfahrenInvestitionBearbeitungSinnvoll, wenn …
Standardab 1.000.000 USDoffiziell 3–9 Monatedu flexibel planst und schon vor Ort leben darfst
Fast Trackab 2.500.000 USD21–45 Tageein Exit, ein Familienereignis oder ein fester Termin Planungssicherheit verlangt

Ehrlicherweise brauchen die wenigsten meiner Mandanten den Fast Track. Weil du im Standardverfahren schon mit Einreichung und erworbener Immobilie auf den Bahamas leben kannst, verlierst du durch die längere Bearbeitung kaum Zeit. Der Fast Track lohnt sich daher vor allem, wenn du ohnehin in dieser Größenordnung investieren willst. Investiere jedoch nie mehr, nur um schneller zu sein.

Das Interview

Das persönliche Interview ist fester Bestandteil der Bahamas Permanent Residency. Es dauert nach meiner Erfahrung meist eine halbe Stunde und ist sachlich. Gefragt wird nach deinen Plänen, deiner Verbindung zu den Bahamas, deiner Familie und deinen finanziellen Verhältnissen. Ich bereite meine Mandanten auf dieses Gespräch vor, denn widersprüchliche Antworten zu Wohnsitz oder Mittelherkunft kosten mehr Zeit als jeder fehlende Stempel.

Das US-Visum gehört dazu

Wer auf Grand Bahama lebt, fliegt regelmäßig nach Florida – zum Einkaufen, zum Arzt, zu Geschäftsterminen. Ein B1/B2-Visum der USA ist für Bahamas-Residenten deshalb praktisch unerlässlich. Beantrage es parallel zur Residency, nicht danach. Zur Einreise auf die Bahamas selbst findest du alle Details in meinem Beitrag Bahamas Einreise und Visum für Deutsche, Österreicher und Schweizer.

Der gestaffelte Weg: Grundstück kaufen, Projekt planen, Residency beantragen

Die 1.000.000 USD für die Economic Permanent Residency müssen nicht in einer einzigen Zahlung fließen. Du kannst ein Grundstück erwerben, darauf ein Bauprojekt mit einem Volumen über 1.000.000 USD planen und auf dieser Grundlage die Residency beantragen.

Dieser Weg ist in der Praxis oft eleganter als der Kauf einer fertigen Villa. Zum einen bindest du anfangs weniger Kapital. Zum anderen baust du nach deinen eigenen Vorstellungen. Zudem gilt in der Freeport-Zone auf Grand Bahama das Hawksbill Creek Agreement bis 2054: Baumaterial kann dort zollfrei eingeführt werden. Dieser Vorteil gilt ausdrücklich nur in Freeport, nicht bahamasweit.

Rechenbeispiel gestaffelter Weg

  • Jahr 1: Kauf eines Grundstücks in Freeport, Grand Bahama, für 250.000 USD
  • Jahr 1: Planung und Genehmigung eines Wohnprojekts mit Gesamtvolumen 1.100.000 USD; Antrag auf Economic Permanent Residency mit Projektunterlagen
  • Jahr 1–2: Bau in Abschnitten, Zahlungen nach Baufortschritt
  • Ergebnis: Das Kapital fließt über rund 18–24 Monate statt an einem Tag, und am Ende steht ein Neubau statt einer Bestandsimmobilie

Welche Unterlagen das Immigration Board für ein geplantes Projekt sehen will, bestätigt der bahamaische Immigration Attorney im Einzelfall. Nach meiner Erfahrung reichen Grundstückskauf allein und eine vage Absichtserklärung nicht. Gefragt sind Pläne, Kostenaufstellung und ein realistischer Zeitplan.

Als Entwickler baue ich selbst in Beton und Stahl statt in Holzbauweise. Bei unseren Projekten wie den ALMA Residences in Freeport liegen Neubauten typischerweise 30–40 % unter vergleichbarem Marktwert, weil Zollbefreiung und Direktvertrieb ohne Makler zusammenwirken. Eine Mietrendite von rund 8 % p. a. ist dabei als Illustration zu verstehen, nicht als Zusage. Grundsätzlich gilt für mich: Sicherheit vor Rendite. Und die Immobilie bleibt jederzeit verkäuflich – es gibt keine Lock-up-Period. Was du beim Kauf als Ausländer rechtlich beachten musst, steht in meinem Leitfaden Immobilien auf den Bahamas kaufen als Ausländer.

Praxisbeispiel: Ein Unternehmer aus Süddeutschland

Das folgende Beispiel ist anonymisiert, die Zahlen sind gerundet. Es zeigt, wie die Bahamas Permanent Residency als Plan B funktioniert, ohne dass jemand Deutschland sofort verlässt.

Ausgangslage: Ein 52-jähriger Unternehmer aus Süddeutschland, verheiratet, zwei Kinder im Teenageralter, Mehrheitsgesellschafter einer GmbH im Maschinenbau. Er wollte nicht auswandern. Aber er wollte nicht länger nur einen Plan haben.

Entscheidung: Zunächst kaufte er ein Grundstück in Freeport für rund 230.000 USD. Anschließend plante er ein Doppelhaus mit einem Gesamtvolumen von rund 1.150.000 USD. Die eine Hälfte nutzt die Familie selbst, die andere wird vermietet. Parallel beantragte er die Economic Permanent Residency für sich und seine Ehefrau. Die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG für seine GmbH-Anteile hat sein Steuerberater vorab bewertet; ein Wegzug ist derzeit nicht geplant.

Zeitplan: Grundstückskauf im Frühjahr, Antrag im Sommer, Interview im Herbst, Genehmigung nach gut sieben Monaten – also innerhalb der offiziellen Spanne von 3–9 Monaten. Die Bauphase lief parallel und war nach rund 20 Monaten abgeschlossen.

Ergebnis: Die Familie hält heute ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht auf den Bahamas, ein greifbares Asset in US-Dollar-naher Währung und eine Option, die jederzeit aktiviert werden kann. Seine Worte beim letzten Besuch: „Ich muss nicht gehen. Aber ich könnte. Das verändert, wie ich in Deutschland verhandle.“

Eine Steuerersparnis ist mit diesem Schritt ausdrücklich nicht verbunden, solange die Familie in Deutschland lebt. Der Wert liegt in der Option. Oder anders: Wer nur einen Plan hat, ist erpressbar.

Die häufigsten Fehler und Irrtümer bei der Bahamas Permanent Residency

Die meisten Fehler entstehen nicht im Antrag, sondern in der Planung – oft, weil veraltete Zahlen aus dem Internet übernommen werden. Diese sieben Irrtümer begegnen mir am häufigsten.

1. Mit veralteten Schwellen rechnen

Früher galten 500.000 USD und später 750.000 USD als Schwelle. Heute hat die Home Owner’s Residence Card keine feste Mindestsumme mehr, und die Economic Permanent Residency verlangt 1.000.000 USD. Auch die Behauptung, auf Nassau gelte eine höhere Schwelle von 1.500.000 USD, findet sich im geltenden Rahmen nicht. Gegenmaßnahme: Zahlen nur aus der Gebührentabelle des Department of Immigration und vom Immigration Attorney übernehmen.

2. Einen Mindestaufenthalt annehmen

Es gibt keinen gesetzlichen Mindestaufenthalt für die Bahamas Permanent Residency – weder 90 Tage noch 183 Tage. Präsenz-Erwartungen bei der Economic Permanent Residency solltest du dennoch mit dem Immigration Attorney bestätigen. Davon zu trennen ist die deutsche Seite: Wann du in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig bleibst, hängt an Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt, nicht an Tagen auf den Bahamas. Warum die bekannte Faustregel dabei trügt, erkläre ich im Beitrag Die 183-Tage-Regel ist kein Freifahrtschein.

3. Den Fast Track falsch verorten

Der Fast Track beginnt bei 2.500.000 USD und verkürzt die Bearbeitung auf 21–45 Tage. Ein „inoffizieller Fast Track ab 1.500.000 USD“ oder eine „Accelerated Consideration ab 5.000.000 USD“ entsprechen nicht dem aktuellen Stand. Wer seinen Zeitplan darauf baut, plant falsch.

4. Eine Haltefrist fürchten, die es nicht gibt

Manche Quellen behaupten, die Immobilie müsse zehn Jahre gehalten werden. Für unsere Struktur gilt: keine Lock-up-Period, die Immobilie ist jederzeit verkäuflich. Ob ein Verkauf Auswirkungen auf deinen Aufenthaltsstatus hat und wie du ihn absicherst, etwa durch Reinvestition, klärst du vor dem Verkauf mit dem Immigration Attorney.

5. Die Herkunft der Mittel unterschätzen

Banken und Behörden auf den Bahamas prüfen die Source of Funds gründlich. Lücken bei Krypto-Gewinnen, Gesellschafterdarlehen oder verschachtelten Strukturen führen zu Rückfragen und Monaten Verzögerung. Gegenmaßnahme: die Kette vom Ursprung bis zum Kaufpreis vorab lückenlos dokumentieren. Zudem gilt: Über den automatischen Informationsaustausch erfährt dein deutsches Finanzamt von bahamaischen Konten – Details im Beitrag CRS-Datenaustausch: Was dein Bahamas-Konto verrät.

6. Residency mit Steuerfreiheit verwechseln

Die Bahamas Permanent Residency allein beendet keine deutsche Steuerpflicht. Wer Anteile an einer Kapitalgesellschaft hält, muss bei einem echten Wegzug zudem die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG beachten, die seit 1.1.2022 ohne EU-Privileg gilt und in sieben Jahresraten gestundet werden kann. Was das konkret für GmbH-Gesellschafter bedeutet, beschreibe ich in Wegzugsbesteuerung GmbH: Warum der Umzug nicht die Falle ist. Konkrete Steuerfolgen prüft immer dein Steuerberater.

7. Über das Portal statt über den Entwickler kaufen

Viele Listings auf öffentlichen Portalen sind veraltet oder überteuert. Gerade in Freeport lohnt sich der Direktkauf beim Entwickler, weil Zollvorteil und fehlende Maklerprovision den Preis senken. Allerdings gilt: Jeder Kauf braucht eine unabhängige Titelprüfung durch einen bahamaischen Anwalt.

Einordnung: Die Bahamas Permanent Residency als Plan B außerhalb der EU

Die Bahamas Permanent Residency ist ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht außerhalb des EU-Systems, das auf greifbarem Eigentum beruht und keinen Umzug erzwingt. Genau das unterscheidet sie von den meisten europäischen Programmen, die in den letzten Jahren geschlossen oder verschärft wurden.

Portugal hat den Immobilienweg seines Golden Visa 2023 gestrichen, Spanien hat sein Golden Visa im April 2025 beendet, und der EuGH hat im April 2025 das maltesische Staatsbürgerschaftsprogramm gekippt. Innerhalb der EU wechselst du das Zimmer, nicht das Haus. Ein Plan B außerhalb der EU muss deshalb drei Dinge leisten, und die Bahamas erfüllen alle drei:

  • Sicherheit: Eigentum an einer Immobilie unter britisch geprägtem Common Law, Bahama-Dollar 1:1 an den US-Dollar gekoppelt.
  • Escape: ein steuerneutraler Anker außerhalb des EU-Systems – 0 % Einkommensteuer, 0 % Kapitalertragsteuer, 0 % Erbschaftsteuer, keine Vermögensteuer.
  • Anker: ein dauerhaftes Recht in direkter Nähe zum US-Markt, ohne US-Steuerresident zu werden.
KriteriumDeutschlandBahamas
Einkommensteuerprogressiv bis 45 % zzgl. Soli0 %
Abgabenlast auf Arbeit (Tax Wedge)47,9 % (OECD Taxing Wages 2025)keine Einkommensteuer
Kapitalertragsteuer26,375 % inkl. Soli0 %
Erbschaftsteuerbis 50 %, je nach Steuerklasse0 %
Grunderwerbsteuer / Stempelsteuer3,5–6,5 % je nach Bundeslandrund 10 %, meist geteilt (Stand 2025)
RechtssystemCivil LawCommon Law
WährungEuroBSD, 1:1 an USD gekoppelt

Wichtig ist dabei die geografische Präzision. Das Hawksbill Creek Agreement und die Grand Bahama Port Authority gelten nur in der Freeport-Zone auf Grand Bahama, nicht für die gesamten Bahamas. Warum ich mich bewusst für Freeport entschieden habe, steht in Freeport Bahamas Wohnsitz: Warum 80 % am falschen Ort landen und in Grand Bahama: Steuerfreiheit bis 2054 für Investoren.

Und warum nicht Florida? Eine Immobilie in Florida gibt dir keine US-Residenz. US-Investorenvisa können zudem weltweite US-Steuerfolgen auslösen. Die Kombination aus Bahamas-Residency und Florida-Nähe ist deshalb oft die klügere Architektur; mehr dazu in Florida Immobilien kaufen: Warum die Immobilie dir kein Visum gibt. Dubai habe ich selbst getestet und verworfen, weil es keinen starken Heimatmarkt bietet; zudem erheben die Emirate seit 2023 9 % Körperschaftsteuer.

Viele meiner Mandanten kombinieren die Residency mit einer Bahamas IBC – über 90 % nutzen eine. Hinzu kommt häufig eine US-LLC mit Sitz in Florida, während die Person dahinter in Freeport wohnt. Ob diese Struktur für dich passt, prüft dein Steuerberater. Den Hintergrund dazu liefert mein Beitrag IBC gründen Bahamas: Warum die Struktur heute nicht mehr reicht. Wie sich der Plan B in eine breitere Immobilien-Diversifikation im Ausland einfügt, beschreibe ich auf einer eigenen Seite.

Meine eigene Geschichte gehört zur Einordnung: Ich bin dreimal ausgewandert. Die erste Auswanderung war fast eine Katastrophe, die zweite ein teurer Fehler, die dritte – auf die Bahamas seit 2020 – verlief reibungslos. Was ich dabei gelernt habe, steht in meinem Buch „Auswandern Bahamas“ und auf meiner Seite Auswandern Bahamas.

Fazit: Die Bahamas Permanent Residency ist eine Strukturfrage, keine Summenfrage

Die Bahamas Permanent Residency ist planbar, wenn du mit den richtigen Zahlen arbeitest. Die Home Owner’s Residence Card hat keine gesetzliche Mindestinvestition und keinen Mindestaufenthalt. Die Economic Permanent Residency verlangt 1.000.000 USD im Standardverfahren mit 3–9 Monaten Bearbeitung oder 2.500.000 USD im Fast Track mit 21–45 Tagen. Die staatlichen Gebühren betragen 15.000 BSD einmalig und 1.000 BSD jährlich.

Darüber hinaus muss die Million nicht auf einmal fließen: Grundstück, Projekt, Antrag – in dieser Reihenfolge entsteht ein Anker, der wächst. Entscheidend sind saubere Dokumente, eine lückenlose Herkunft der Mittel und eine ehrliche Trennung zwischen Aufenthaltsrecht und deutscher Steuerpflicht.

Der wahre Luxus ist nicht Besitz. Es sind Optionen. Die Frage ist nicht, ob du eine Option außerhalb der EU brauchst – sondern ob sie steht, bevor du sie brauchst. Ich bin diesen Weg selbst gegangen. Dreimal. Wer ich bin und wie ich arbeite, steht auf meiner Seite Über mich.

Häufige Fragen zur Bahamas Permanent Residency

Wie viel muss ich investieren, um auf den Bahamas Permanent Resident zu werden?

Für die Economic Permanent Residency sind mindestens 1.000.000 USD in einer Wohnimmobilie nötig, für den Fast Track mindestens 2.500.000 USD. Die Home Owner’s Residence Card hat dagegen keine gesetzliche Mindestinvestition; der Erwerb einer Immobilie qualifiziert bereits. Früher genannte Schwellen von 500.000 oder 750.000 USD sind keine festen Schwellen mehr. Die Million muss nicht auf einmal fließen: Grundstück kaufen, Projekt über 1.000.000 USD planen, dann beantragen.

Wie lange dauert die Economic Permanent Residency auf den Bahamas?

Im Standardverfahren dauert die Bearbeitung offiziell 3–9 Monate, im Fast Track ab 2.500.000 USD Investition 21–45 Tage. Im Standardverfahren darfst du bereits auf den Bahamas leben, sobald der Antrag eingereicht und die Immobilie erworben ist. Zeitverlust entsteht in der Praxis vor allem durch unvollständige Dokumente, fehlende Apostillen und Lücken beim Nachweis der Mittelherkunft, nicht durch das Verfahren selbst.

Muss ich eine bestimmte Anzahl Tage pro Jahr auf den Bahamas verbringen?

Nein. Für die Home Owner’s Residence Card und die Economic Permanent Residency gibt es keinen gesetzlichen Mindestaufenthalt, weder 90 noch 183 Tage. Präsenz-Erwartungen bei der Economic Permanent Residency sollten dennoch mit dem bahamaischen Immigration Attorney bestätigt werden. Davon unabhängig entscheidet in Deutschland der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt darüber, ob die deutsche Steuerpflicht bestehen bleibt.

Welche Gebühren verlangt die Regierung der Bahamas für die Residency?

Für die Economic Permanent Residency fallen 15.000 BSD einmalig und 1.000 BSD jährlich an. Der Bahama-Dollar ist 1:1 an den US-Dollar gekoppelt, die Beträge entsprechen also 15.000 USD und 1.000 USD. Hinzu kommen Kosten für den Immobilienkauf wie Stempelsteuer und Anwalt sowie Ausgaben für Apostillen, Übersetzungen und den Immigration Attorney. Ältere Angaben von 20.000 bis 25.000 USD ohne Jahresgebühr sind überholt.

Welche Unterlagen brauche ich für den Antrag?

Erforderlich sind vor allem ein polizeiliches Führungszeugnis, eine Bankreferenz, ein ärztliches Gesundheitszeugnis und Finanznachweise einschließlich der Herkunft der Mittel. Dazu kommen Reisepass, Geburts- und Heiratsurkunde, Charakterreferenzen und der Nachweis des Immobilienerwerbs. Urkunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz brauchen in der Regel eine Apostille und eine beglaubigte englische Übersetzung. Scans werden meist nicht akzeptiert.

Gibt es beim Residency-Antrag ein persönliches Interview?

Ja. Ein persönliches Interview gehört zum Verfahren der Bahamas Permanent Residency. Gefragt wird nach Plänen, Familie, finanziellen Verhältnissen und der Verbindung zu den Bahamas. Das Gespräch ist sachlich und dauert meist etwa eine halbe Stunde. Christoph Albeck bereitet Mandanten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gezielt auf dieses Interview vor, weil widersprüchliche Angaben die Entscheidung verzögern.

Werde ich mit der Bahamas Permanent Residency automatisch steuerfrei?

Nein. Die Bahamas Permanent Residency ist ein Aufenthaltsrecht, keine Steuerresidenz. Solange Wohnsitz oder Lebensmittelpunkt in Deutschland liegen, bleibt die deutsche Steuerpflicht bestehen. Auf den Bahamas selbst gibt es 0 % Einkommensteuer, 0 % Kapitalertragsteuer, 0 % Erbschaftsteuer und keine Vermögensteuer. Die konkreten Steuerfolgen eines Wegzugs, etwa nach § 6 AStG, prüft ein Steuerberater.

Darf ich meine Bahamas-Immobilie wieder verkaufen?

Ja. Bei den Projekten von Christoph Albeck gibt es keine Lock-up-Period, die Immobilie ist jederzeit verkäuflich. Eine pauschale zehnjährige Haltefrist, wie sie manche Quellen nennen, gehört nicht zu diesem Rahmen. Ob und wie sich ein Verkauf auf den Aufenthaltsstatus auswirkt, etwa wenn nicht reinvestiert wird, sollte vor dem Verkauf mit dem bahamaischen Immigration Attorney geklärt werden.

Bekomme ich mit der Residency einen Pass der Bahamas?

Nein. Die Bahamas Permanent Residency verleiht keinen Pass und keinen Zugang zum Schengen-Raum. Die bahamaische Staatsbürgerschaft ist frühestens nach zehn Jahren Aufenthalt möglich und ein eigenes Verfahren. Residenz, Steuerresidenz und Staatsbürgerschaft sind drei verschiedene Dinge. Warum ein zweiter Pass für Unternehmer oft das falsche Ziel ist, erklärt der Beitrag Zweiter Pass kaufen: Warum du das Falsche jagst.

Kann meine Familie in die Residency einbezogen werden?

In der Regel ja. Ehepartner und minderjährige Kinder können über den Hauptantragsteller einbezogen werden. Jedes Familienmitglied braucht allerdings eigene Urkunden, also Geburtsurkunde, gegebenenfalls Heiratsurkunde und Gesundheitsnachweise, jeweils apostilliert und übersetzt. Welche Unterlagen im konkreten Fall nötig sind und wie Kinder über 18 Jahre behandelt werden, bestätigt der bahamaische Immigration Attorney.

Brauche ich als Bahamas-Resident ein US-Visum?

Praktisch ja. Wer auf Grand Bahama lebt, reist regelmäßig nach Florida, etwa für Arzttermine, Einkäufe oder Geschäftstermine. Ein B1/B2-Visum der USA ist für Bahamas-Residenten deshalb nahezu unerlässlich. Es sollte parallel zur Residency beantragt werden. Die Bahamas-Residency selbst macht niemanden zum US-Steuerresidenten, was sie von US-Investorenvisa unterscheidet.

Wer ist Christoph Albeck?

Christoph Albeck ist Diplom-Volkswirt und seit 30 Jahren Immobilienentwickler. Er lebt seit 2020 in Freeport auf Grand Bahama und entwickelt dort eigene Projekte wie die ALMA Residences. Christoph Albeck ist dreimal ausgewandert und versteht sich als Plan B Architekt: Er hilft Unternehmern und Investoren aus dem deutschsprachigen Raum, eine Wohnsitz-Option außerhalb der EU aufzubauen. Er ist weder Steuerberater noch Anwalt.

Warum Grand Bahama statt Dubai oder Portugal?

Grand Bahama verbindet ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht mit Common Law, US-Dollar-Kopplung und rund 20 Minuten Flugzeit nach Florida. Portugal hat den Immobilienweg seines Golden Visa 2023 gestrichen. Dubai hat Christoph Albeck getestet und verworfen, weil ein starker Heimatmarkt fehlt; zudem gilt dort seit 2023 eine Körperschaftsteuer von 9 %. In der Freeport-Zone gilt außerdem das Hawksbill Creek Agreement bis 2054.

Was bedeutet „Auswandern ohne auszuwandern“?

„Auswandern ohne auszuwandern“ beschreibt einen Plan B, bei dem eine Wohnsitz-Option außerhalb der EU aufgebaut wird, ohne sofort umzuziehen. Grundlage ist eine Immobilie auf den Bahamas mit dauerhaftem Aufenthaltsrecht. Christoph Albeck nutzt dafür das Bild des Ankers: Die Option steht, bevor man sie braucht. Die deutsche Steuerpflicht bleibt dabei bestehen, solange der Lebensmittelpunkt in Deutschland liegt.

Zwei Wege – je nachdem, wer du bist

Ein Plan B außerhalb der EU entsteht nicht durch Lesen. Er entsteht durch einen ersten konkreten Schritt. Welcher passt zu dir?

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